| Mütterforum vom 15. bis 19. September auf der Grassroots Women's International Academy präsent - Sozialministerin Dr. Monika Stolz würdigt die GWIA mit ihrem Grußwort |
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Baden-Württembergs Sozialministerin Dr. Monika Stolz, MdL, formulierte angesichts der bevorstehenden GWIA in ihrem Grußwort: ..."Sie haben es erneut geschafft, die Aufmerksamkeit für ein gesellschaftlich überaus wichtiges Thema international auf sich zu ziehen. Dazu begleiten Sie mein Respekt und meine Anerkennung. Internationale Vernetzung, partnerschaftliches Lernen über die Grenzen hinweg, Lernen von Best-Practice-Modellen zur Konsolidierung von Wissen und Erfahrung - diese Ziele leiten von Beginn an die Aktivitäten der GWIA. Der Bildungsansatz des lebenslangen Lernens auf der Basis bürgerschaftlichen Engagements verbindet Frauen, Mütter und Familien in allen Ländern. Hier hat die GWIA hervorragende Arbeit geleistet. Die Mütterzentrumsbewegung ist auch in unserem Land ein Highlight des bürgerschaftlichen Engagements. Die Landesregierung von Baden-Württemberg ist stolz auf die im Land geschaffenen Strukturen von Mütterzentren, Familienzentren und Familientreffs. Gemeinsam ist ihnen, dass sie auf großem Engagement ganz überwiegend von Müttern beruhen, denen eines am Herzen liegt: die gegenseitige diskriminierungsfreie und weltoffene Unterstützung von Müttern und Vätern in ihrem Lebensumfeld. Das Engagement dieser Mütter in vielen Kommunen in Baden-Württemberg bewirkte, dass die Interessen von jungen Familien, besonders der meist mit der Erziehung beschäftigten Frauen und deren Kinder, verstärkt wahrgenommen wurden. Es ist eigentlich allen Kommunen der Welt zu wünschen, Mütterzentren zu haben. Sie haben eine friedenstiftende, integrierende Wirkung. Sie sollten ein unerlässlicher Teil einer jeden Gemeinde sein. Daher freue ich mich, dass die Konzepte dieser Graswurzelbewegung in die Welt getragen werden.
Es freut mich sehr, dass für Ihr Anliegen Kontakte mit der Partnerregion Baden-Württembergs, Katalonien, geknüpft wurden. Mit Katalonien kooperieren wir seit Anfang der 90er Jahre im Rahmen der Zusammenarbeit der Vier-Motoren-für-Europa in vielen wichtigen Bereichen. Das Ministerium für Arbeit und Soziales hat mit den Vier-Motoren-Regionen auf bislang neun Sozialkonferenzen wichtige sozial- und gesundheitspolitische Themen von gemeinsamem Interesse diskutiert. Dieser Austausch von „Best-Practices“ stellte für unsere Länder immer eine gegenseitige Bereicherung dar. Nachdem schon die Vereinten Nationen die Mütterzentrums-Bewegung als „Best-Practices“ mit dem Internationalen Dubai Award ausgezeichnet haben, was im Übrigen hoch verdient ist, hat nun auch die EU der GWIA förmliche europäische Anerkennung gegeben, indem sie jetzt Lernpartnerschaften mit finanziellen Mitteln aus dem Grundtvig-Programm fördert. Ich wünsche der GWIA einen interessanten, spannenden und Gewinn bringenden Kongress und viel Erfolg bei der weiteren europa- und weltweiten Vernetzung der Mütter!"Dr. Monika Stolz MdL, Ministerin für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg Die GWIA (Grassroots Women's International Acedemy) ist vom 15. bis 9. September in Barcelona. Sie ist das größte Lernformat innerhalb der Mütterzentrumsbewegung, seit dem Jahr 2000, als sie während der Expo in Hannover entwickelt und seit dem von Basisfrauen der Mütterzentrumsbewegung umgesetzt wird. Zu den Kernaufgaben der GWIA gehören "praxisbegleitende Fortbildungsmodule für die Arbeit im sozialen Alltag, die Aufbereitung didaktischen Materials, welches Selbstreflexion und Empowerment unterstützt sowie kollegiale Supervision und Qualitätssicherung durch Hospitationen, Austauschtreffen und Vernetzung von Basisprojekten", formuliert es Monika Jaeckel, mine e.V. (mothercenters international network of empowerment). Das Publikum der GWIA sind vor allem aktive Frauen und Männer aus Mütter- und Familienzentren in ganz Europa sowie aus verwandten Organisationen, die mit dem Einsatz ihrer persönlichen Ressourcen und beruflichen Kompetenzen Voraussetzungen für gesellschaftlichen Wandel, vor allem hinsichtlich besserer Lebensbedingungen für Familie schaffen. Ganz besonders begrüßenswert ist es, dass sich in Bulgarien nach Mütterzentrumsprinzip Selbsthilfe-Einrichtungen aufgebaut haben, die sich für Chancengleichheit der Roma-Bevölkerung im Land einsetzen. Diese werden auch anwesend sein. Teilnehmer der GWIA sind darüber hinaus Vertreter von Regierungsorganisationen (Spanien) und von wissenschaftlicher Seite (Türkei), die im Austausch mit Basisfrauen an deren Vorstellungen und Lösungen für lebendige Nachbarschaften und nachhaltige Stadtteilentwicklung teilhaben wollen. Außerdem werden Entscheidungsträger aus Stiftungen, Politik und Verwaltung anwesend sein. Die ca. 80 Teilnehmer/innen kommen aus 14 Ländern: Deutschland, Österreich, Italien (Südtirol), Niederlande, Belgien, Spanien, Slowakei, Tschechien, Polen, Bulgarien, Türkei, Argentinien, Kanada, UN Habitat Nairobi Kenia. Das Mütterforum wird mit Repräsentantinnen aus dem Vorstand, der Geschäftsstelle und Mütterzentren (Eltern-Kind-Zentrum Stuttgart-West und Frauenbegegnungszentrum Sigmaringen) aktiv beteiligt sein. Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen und Stuttgarts Oberbürgermeister Stuttgart werden die GWIA ebenfalls mit einem Grußwort würdigen. |



