| "Mütterzentren sind Akademien für praxisnahe Erziehung" |
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Ziel des Mütterforums ist es, dass die informelle Familienbildung in den offenen Treffs seiner Mütterzentren gesellschaftliche Norm wird. Dieses Ziel verfolgen andere MÜtterzentrums-Netzwerke in Europa ebenfalls. Das Mütterforum nutzt deshalb jede Gelegenheit, Brücken zu bauen zu den Kolleginnen im Ausland. Vom 20. bis 23. November 2009 gab es auf der internationalen Konferenz "How do we want to raise our children?" (Wie sollen in Zukunft unsere Kinder aufwachsen?) in der Slowakei dazu ausreichend Gelegenheit.
" In Baden-Württemberg schätzen wir es sehr, wenn Menschen sich freiwillig zusammenschließen, um sich gegenseitg zu unterstützen, um gemeinsam anstehende Aufgaben zu lösen, um geeignetere Rahmenbedingungen für ein gutes Leben in der Bürgergemeinschaft vorzuschlagen und einzufordern." Sozialministerin Dr. Monika Stolz gab dem Mütterforum diese Anerkennung in ihrem Grußwort mit auf den Weg zur Mütterzentrums-Konferenz nach Strbske in der Hohen Tatra. Vier Frauen aus dem Landesverband diskutierten mit ca. 90 Vertreterinnen aus zehn europäischen Ländern Qualitätsmerkmale der Familienbildung im Mütterzentrum. Sie tauschten Erfahrungen und Zwischenergebnisse aus. Sie legten außerdem zukünftige Schritte fest, mit dem Ziel, die Qualitätsmerkmale der Familienbildung im Sinne europaweiter Anerkennung zu standardisieren. Nachdem es bei der ersten Länderkonferenz der Mütterzentren in 2006 darum gegangen war, Visionen und Ziele für eine gelingende Erziehung zu definieren, hatten diese Folgekonferenz auf ihrer Agenda, die Mütterzentren gemeinsam als "Academies für Practical Parenting" weiterzuentwickeln. Die Slowakinnen haben das Konzept der Mütterzentren als so genannnte "Akademien für praxisnahe Erziehung" erarbeitet. Sie stellen damit das informelle Lernen in den Focus der gemeinsamen Bemühungen um den Erwerb von Erziehungskompetenzen und damit ein gesundes Aufwachsen von Kindern. Wenn Mütterzentren zu Akademien werden, heißt das nicht, dass sie das Elternsein verschulen werden. Es bedeutet, dass sie das bereits vorhandene Wissen der Eltern durch gemeinsame Reflektion sichern und im gegenseitigen Infomationsaustausch vermehren wollen. Das ist informelle Bildung. Den Rahmen bieten Mütterzentren mit ihren offenen Treffs.
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