| Mütterzentren in Baden-Württemberg waren im GRUNDTVIG-Programm Gastgeber für Lernpartner aus Polen |
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Mütter- und Familienzentren live erlebt
Familienbildungsinstitut und Mütterinitiativen aus Polen waren als Lernpartner im Grundtvig-Programm zu Gast beim Mütterforum
Im Rahmen von Grundtvig, einem der Förderprogramme der Europäischen Union, waren einige Mütterzentren des Landesverbandes Ende Februar 2011 Gastgeber für Lernpartnerinnen aus Polen. Verantwortlich für das viertägige Programm des Lernbesuches war das Mütterforum, der Landesverband der 50 Mütterzentren, Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser in Baden-Württemberg. Zu den Besucherinnen gehörten Fachfrauen für frühkindliche Entwicklung und Förderung des Familienbildungsinstituts Astrid-Lindgren, Posen. Außerdem waren Frauen, teilweise professionelle Pädagoginnen, aus Mütterinitiativen in Krakau und Warschau dabei. Sie waren mit dem Wunsch nach Stuttgart gereist, einen möglichst umfassenden Eindruck von Mütter- und Familienzentren zu bekommen. Sie wollten vor Ort erleben, was es heißt, sich in Familienselbsthilfe dafür einzusetzen, der „Dorfbrunnen der Moderne“ zu sein. Anschaulich präsentierten dies das EKiZ, Stuttgart-West sowie die vier weiteren Stuttgarter Einrichtungen: das FiZ (Familie im Zentrum) in Wangen, der Eltern-Kind-Treff in Vaihingen, das Gaisburger Familienzentrum und das Familienzentrum MüZe Süd, Heslach.
Eines der Schwerpunktthemen im EKiZ war die Familienbildung im Offenen Treff. Der polnische Besuch erlebte diese im „ Babycafé mit Gästen“, einem neuen Angebot der Familienbildung für Eltern für Babys vom 1. bis zum 12. Lebensmonat. Ehrenamtliches Engagement im Sinne einer lebendigen Nachbarschaft, Angebote der flexiblen Kinderbetreuung, aber auch Krisenmanagement und die Unterstützung seitens kommunaler Partner standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Die Bandbreite der Themen bot einen umfassenden Überblick darüber, wie die Philosophie der Mütterzentren als sorgende Gemeinschaft im Alltag für und mit allen Lebensaltern gelebt wird.
Das Mütterforum dankt an dieser Stelle nochmals allen motivierten MüZe-Frauen und -Männern, die das umfangreiche Programm anlässlich des Lernbesuches entworfen und durchgeführt haben. Der Dank gilt auch den Partnern aus der Stadtverwaltung, den Ministerien, der Wirtschaft sowie weiterer sozialer Einrichtungen, die aktiv am Erfolg des Austausches beteiligt waren.
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